Trial Alpenpokal 2026: Zwei Tage, zwei Welten – und jede Menge Action
Was für ein Wochenende im Trial Alpenpokal! In Peißenberg und Augsburg bekamen Fahrer und Zuschauer gleich die volle Bandbreite des Trialsports geboten – von flüssigen Sektionen mit Nervenkitzel bis hin zu rutschigem Kampf gegen Wetter und Gelände.
Samstag in Peißenberg: Flow, Spannung und ein echtes Finale
Der dritte Lauf beim MC Peißenberg startete mit besten Bedingungen und 94 motivierten Startern. Rund um die Berghalde ging es durch sieben abwechslungsreiche Sektionen – wurzelige Hänge, knackige Auffahrten und fein gesteckte Steinpassagen sorgten für ordentlich Fahrspaß.
Die Sektionen waren eher auf der „flowigen“ Seite – was zur Folge hatte, dass es richtig eng wurde in den Ergebnissen. Und dann kam das Highlight des Tages: In Klasse 4 musste gleich sechsmal ins Stechen gegangen werden. Mehr Spannung geht kaum! Für die Zuschauer ein echtes Spektakel, für die Fahrer Adrenalin pur.
Unterm Strich: Ein super Renntag mit viel Action, knappen Entscheidungen und einer top organisierten Veranstaltung.
Sonntag in Augsburg: Regenjacke an und durchbeißen
Am Sonntag ging’s beim MC Augsburg direkt weiter – allerdings unter ganz anderen Vorzeichen. 105 Fahrer, sieben Sektionen und vor allem: jede Menge Wasser von oben.
Der Regen hatte das Gelände ordentlich aufgeweicht und machte die Sektionen richtig giftig. Rutschige Steine, schmieriger Boden – hier war Gefühl am Gasgriff gefragt. Was am Vortag noch locker rollte, wurde jetzt zur echten Herausforderung.
Erst gegen Mittag wurde es etwas besser, die Sektionen trockneten langsam ab und die Leistungen wurden konstanter. Das spiegelte sich auch in den Fehlerpunkten wider, die von Runde zu Runde sanken.
Anders als am Samstag blieb diesmal alles klar: keine Stechen, keine Punktgleichheiten – dafür viele starke Fahrten unter richtig schwierigen Bedingungen.
Fazit: Genau dafür liebt man Trial
Ein Wochenende, zwei komplett unterschiedliche Rennen – und genau das macht den Reiz aus. Am Samstag ging’s um sauberen Flow und Nervenstärke im Finale, am Sonntag um Kontrolle, Technik und Durchhaltevermögen im Regen.
Großes Lob an beide Veranstalter für zwei rundum gelungene Läufe!
Und wer denkt, jetzt wird’s ruhiger, liegt falsch: Schon am kommenden Wochenende geht’s beim MSC Steingaden direkt weiter mit den Läufen fünf und sechs.
Der Alpenpokal läuft – und wie!










